TOD
kea 9, 1996
[Doppelband]
Peter J. Bräunlein
& Andrea Lauser: Einleitung.
Heike Kämpf: Aber der Mensch. Tod und Unsterblichkeit aus anthropologischer
Sicht. Thomas Rolf: „Ist mein Tod möglich?“ Zur Thanatologie
Jean-Paul Sartres. Elsbeth Kautz: Wann ist der Mensch tot? oder
Die Folgewirkungen des ‘Erlanger Falls’. Jutta Nowosadtko: Tod eines
Scharfrichters. Rolf-Michael Lüking: Kurdaitcha. Rolf-Michael
Lüking: Kein Tod ohne Grund. Peter J. Bräunlein: Die
Rückkehr der ‘lebenden Leichen’. Das Problem der Untoten und die Grenzen
ethnologischen Erkennens. Elfriede Heider: Emanzipation und Bestattung?
- Neue Bewegungen im Trend zur Selbstbestimmung im Bestattungswesen Japans.
Katharina Eisch: Eine Reise zu Halloween. Jürgen Rudolph:
Tod und ‘Chinesischsein’ bei den Babas Singapurs. Dorle Dracklé:
Über Selbstmord sprechen: Fachhistorischer Diskurs und ein Beispiel
aus Südportugal. Lilo Roost Vischer: Alltägliche Leichen.
Anmerkungen zu einer ethnologischen Forschung in einem schweizerischen
Bestattungsinstitut und Krematorium. Buchbesprechungen: Dorle Dracklé
zu Maria Catedra’s This World, other Worlds. Sickness, Suicide, Death and
the Afterlife among the Vaqueiros de Alzada of Spain (1992), und zu Thomas
Maschio’s To remember the faces of the dead. The Plenitude of Memory in
a Southwestern New Britain (1994), Peter Braun zu Christian Reuter’s
& Michael Schneeberger’s Nichts mehr zu sagen und nichts mehr zu beweinen
- Lehrstücke und Lesearten zum Jüdischen Friedhof Rödelsee
(1994), Karen Lambrecht zu Klaus Hamberger’s Vampirismus-Arbeiten
(1992), Jutta Nowosadtko zu Wolfgang Scheffknecht’s Scharfrichter
- Eine Randgruppe im frühneuzeitlichen Vorarlberg (1995), Peter J.
Bräunlein zu Jean-Claude Schmitt’s Die Wiederkehr der Toten
(1995), zu Herbert Vorgrimler’s Geschichte der Hölle (1993), sowie
weitere Rezensionen.